Blitz-Reisen von A bis Z
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Geld

 
„Ohne Moos nix los“ - dieser Spruch gilt auch in den von uns bereisten Ländern. Viele Länder sind allerdings Mitglied der Europäischen Währungsunion, so dass Sie für den Aufenthalt hier kein Geld tauschen müssen. Der €uro hat für Sie den grossen Vorteil, dass Sie für Reisen in den Ländern der €uro-Zone kein Geld mehr wechseln müssen und somit auch die Preise leichter vergleichbar sind. In den Ländern, die nicht Mitglied der Europäischen Währungsunion sind, wird der €uro in der Regel nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Das bedeutet, dass Sie für Reisen in diese Länder entsprechend Geld wechseln müssen. Bei Reisen in die osteuropäischen Länder und nach Island wechseln Sie Geld am Besten erst nach der Ankunft im jeweiligen Land, da Sie hier in der Regel einen günstigeren Kurs erhalten (z. B. ist die Einfuhr von mehr als 10.000 Rubeln nach Russland ohnehin verboten).

Bei Reisen z. B. nach Norwegen empfehlen wir, einen kleinen Teil des Geldes schon vorher hier in Deutschland zu wechseln, damit Ihnen durch den ansonsten notwendigen Bankbesuch im Reiseland nicht unnötig Zeit verloren geht. "Wechselstuben" sollten Sie im Ausland fast überall meiden, da Sie dort nicht nur eine teilweise recht hohe Wechselgebühr bezahlen müssen, sondern in der Regel auch einen schlechten Kurs erhalten. Allerdings - bei den meisten ausländischen Banken werden ebenfalls Wechselgebühren erhoben. Denken Sie bitte daran, nicht zu viel Geld auf einmal zu wechseln, da der Rücktausch übrig gebliebenen Geldes manchmal einen recht hohen Verlust mit sich bringt. Wechseln Sie lieber mehrmals.
In Osteuropa sollten Sie niemals Geld auf der Straße wechseln, da hierbei die Gefahr besteht, Opfer von professionellen Trickbetrügern zu werden (häufig werden den Touristen alte und ungültige Geldscheine „verkauft“).

In vielen größeren und mittleren Städten finden Sie Geldautomaten, an denen mit einer EC-Karte und Ihrer persönlichen Geheimzahl ein Höchstbetrag von 200,- €uro bzw. der entsprechende Gegenwert in Landeswährung (an manchen Automaten auch mehr) abgehoben werden kann. Mittlerweile gibt es weltweit über 950.000 Geldautomaten mit dem EC- und Maestro-Zeichen, an denen Sie sich unterwegs mit Bargeld versorgen können. In Europa können Sie zudem an rund fünf Millionen Geschäftsterminals bargeldlos mit der EC-Karte bezahlen.

Kreditkarten werden fast überall - häufig auch in Osteuropa - als gängiges Zahlungsmittel akzeptiert. Bitte denken Sie im Falle des Verlustes oder Diebstahls der Karte daran, diese umgehend sperren zu lassen. Benutzen Sie die Kreditkarte zudem möglichst nicht zum Abheben von Bargeld, da in diesem Fall mit recht hohen Gebühren von etwa drei bis sechs Prozent der ausgezahlten Summe gerechnet werden muss. Reiseschecks (z. B. Thomas Cook und American Express) werden heutzutage kaum noch genutzt und auch vielfach nicht mehr akzeptiert.

An Bord von Fähren können Sie fast immer in den Währungen der Länder bezahlen, zwischen denen das jeweilige Schiff verkehrt. Darüber hinaus befinden sich auf den meisten Schiffen Wechselstuben, in welchen Sie mit gutem Gewissen Geld wechseln können.

Häufig werden wir gefragt, wieviel Geld gewechselt werden muss. Leider lässt sich diese Frage nicht beantworten, da jeder Reisende ganz individuelle Ansprüche hat (denken Sie z.B. an das eventuelle Mittagessen, den Wein zum Abendessen, den Kauf von Souvenirs etc.). Es hängt also von Ihnen ab, wieviel Geld Sie zusätzlich benötigen werden. Wir weisen aber nochmals darauf hin, dass von unserer Seite aus keine großen Nebenkosten anfallen, da fast alle Eintrittsgelder bereits im Reisepreis inbegriffen sind.

Aktuelle Währungskurse finden Sie im Internet unter: www.oanda.com/lang/de/currency/converter/

siehe auch: Kreditkarten